Vereinssatzung der AGHPT

Aktualisierung vom 09.02.2019

§ 1  Name und Sitz des Vereins

Der Verein trägt den Namen „Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie (AGHPT)“. Er ist ein „nicht eingetragener Verein“ und hat seinen Sitz in Berlin.

§ 2  Zweck

Zweck des Vereins „Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie“ ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie der öffentlichen Gesundheitspflege (nach § 52 AO). Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:

  • Verbreitung der Humanistischen Psychotherapie als Grundorientierung und Verfahren der Psychotherapie. Dies beinhaltet u.a. die Sichtung von Aus-, Fort- und Weiterbildungstätigkeiten, von Forschungsarbeit und von der Anwendung unterschiedlicher Methoden der humanistischen Psychotherapie.
  • Förderung der humanistischen Psychotherapie als Behandlungskonzept für Menschen in therapeutischen Situationen.
  • Austausch und Vernetzung der im Bereich Humanistischer Psychotherapie tätigen Personen.
  • Schulungen, Fort-, Aus- und Weiterbildung von Personen, die von ihrem Grundberuf her gesetzlich berechtigt sind oder dies anstreben, psychotherapeutisch tätig zu sein.
  • Durchführung von Veranstaltungen wie Tagungen, Kongresse, Symposien.
  • Förderung von Anwendungsformen humanistischer Psychotherapie wie Einzelpsychotherapie, Gruppenpsychotherapie, Einzelsupervision, Gruppensupervision.
  • Hilfestellung bei der Heilung und prozessbegleitenden Maßnahmen im Bereich der Humanistischen Psychotherapie
  • Verbesserung und Förderung des beruflichen Handelns von humanistisch tätigen PsychotherapeutInnen
  • Aufklärung der Öffentlichkeit über die Wissenschaft, Theorie und Praxis von humanistischer Psychotherapie
  • Forschung in Bezug auf humanistische psychotherapeutische Tätigkeiten und Aktivitäten
  • Berufs- und sozialrechtliche Anerkennung der humanistischen Psychotherapie

§ 3  Organe des Vereins AGHPT

  • Versammlung der Mitglieder der AGHPT
  • Vorstand der AGHPT

§ 4  Ordentliche Mitglieder / Einzelmitglieder / Erwerb der Mitgliedschaft

Ordentliche Mitglieder können nur Institutionen werden. Die Institutionen bestimmen eine Person für die Vertretung in der AGHPT.
Neben den Ordentlichen Mitgliedern können natürliche Personen Einzelmitglieder werden, wenn sie durch ihre humanistische Ausbildung qualifiziert oder studierend/in Ausbildung in einem Institut, das zu den AGHPT-Verbänden gehört.
Die Einzelmitglieder haben Rederecht, Antragsrecht, aber kein Abstimmungsrecht. Einzelmitglieder können vom Vorstand eingeladen werden, einzelne Projekte vorzubereiten zu erarbeiten oder Entscheidungen der MV auszuführen. Berichterstattung, Rückkopplungsprozesse an den Vorstand und die MV müssen regelmäßig stattfinden.
Der Aufnahmeantrag als Ordentliches Mitglied oder als Einzelmitglied ist schriftlich zu stellen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet die Mitgliederversammlung mit Zweidrittel der anwesenden stimmberechtigen Mitglieder.

Mitglieder im Sinne des § 4 sind am 14.10.2018:

Institutionen

DVG       Deutsche Vereinigung für Gestalttherapie e.V.
DGK       Deutsche Gesellschaft für Körperpsychotherapie e.V.
DGTA    Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse e.V.
DPGG    Deutsche Psychologische Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie e.V.
DDGAP Deutscher Dachverband Gestalttherapie für approbierte Psychotherapeuten e.V.
GLE-D   Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse in Deutschland e.V.
DGLE    Deutsche Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse e.V.
GwG      Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.
VPP       Verband Psychologischer PsychotherapeutInnen im BDP
DFP       Deutscher Fachverband für Psychodrama e. V.
DGIK    Deutsche Gesellschaft für integrative Therapie, Gestalttherapie und Kreativitätsförderung

Mitglieder als Person:

Werner Eberwein

§ 5  Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft sowohl der ordentlichen Mitglieder als auch der Einzelmitglieder endet durch Austritt, Ausschluss oder Auflösung der juristischen Person.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von drei Monaten jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.

§ 6  Fördernde Mitglieder

Fördernde Mitglieder können natürliche Personen und Institutionen werden. Fördernde Personen und Institutionen sind nicht Mitglieder im Sinne von § 5. Fördernde Mitglieder unterstützen den Verein durch einen finanziellen Beitrag und nehmen in der Regel nicht an den Vereinsversammlungen teil. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Austrittserklärung und Ausschlussgründe siehe entsprechend § 5.

§ 7  Versammlungsmodalitäten

a) Die Versammlung der Ordentlichen Mitglieder und der Einzelmitglieder wird schriftlich jeweils vier Wochen vor der Sitzung vom Vorstand eingeladen. Die Tagesordnung sollte die eingereichten Tagesordnungswünsche der ordentlichen Mitglieder und der Einzelmitglieder berücksichtigen.
a) Die Mitgliederversammlung tagt mindestens einmal jährlich
b) In besonderen Fällen kann eine Abstimmung über Entscheidungen durch eine Email-Umfrage erfolgen.

§ 8  Mitgliedsbeiträge

Für die laufenden Ausgaben (Verwaltungsaufwendungen, Öffentlichkeitsarbeit, Reisekosten des Sprechers/des Beirats, Honorarkosten für externe Experten) wird ein Mindest-Jahresbeitrag von den Ordentlichen und fördernden Mitgliedern erhoben. Über die Höhe entscheidet die MV mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Die Mitglieder sind gebeten, den Mindestbeitrag entsprechend  ihrer Finanzausstattung zu erhöhen. Vom Vorstand wird gegenüber den Mitgliedern zum Anfang des neuen Kalenderjahres eine Aufstellung der laufenden Ein- und Ausgaben vorgelegt.

§ 9  Vorstand

Der Vorstand besteht aus vier Ordentlichen Mitgliedern. Vorstandsmitglieder können nur Personen werden, die von den Institutionen, die stimmberechtigte Mitglieder sind, zur Vertretung im Verein entsandt worden sind. Die Vorsitzende/der Vorsitzende sowie eine Stellvertreterin/ein Stellvertreter und zwei weitere ordentliche Mitglieder werden von der Versammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder für zwei Jahre gewählt; Wiederwahl ist zulässig. Die Aufgabe des Vorstandes ist es, den Verein nach Außen und in Gremien zu vertreten und die Mitgliederversammlungen zu leiten. Die Vorstandstätigkeit erfolgt ehrenamtlich. Jährlich legt der Vorstand der Mitgliederversammlung das Jahresergebnis des Vorjahres sowie einen Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr vor und stellt beides zur Abstimmung. Die Mitgliederversammlung entlastet auf Antrag den Vorstand für seine Tätigkeit.

§ 10  Änderungen der Satzung

Änderungen werden durch die Versammlung der Arbeitsgemeinschaft mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen.

Berlin/Frankfurt, 09.02.2019