Neue Mitglieder stellen sich vor
Rolf Heinzmann

Rolf Heinzmann
Arzt, Gestalt- und Familientherapeut, Körpertherapeut
Gestalt-Institut Frankfurt und eigene psychotherapeutische Praxis in Karlsruhe seit 1983
Mitglied seit Februar 2026 in der AGHPT

Was hat Dich zur humanistischen Psychologie/Psychotherapie geführt?
Meine eigene Gestalt-Fortbildung von 1979–1982 hab ich bei Klaus Lumma am Institut für Humanistische Psychologie, Eschweiler gemacht.

Was möchtest Du in der AGHPT besonders unterstützen oder stärken?
Ich würde mich gerne einbringen in eine Psychotherapieforschung. Die Panels auf der letzten Tagung sind ein gutes Beispiel. Bei dieser Art der Live-Supervision mit anschließender Diskussion bekommt man viel mehr mit, was alles so passiert im therapeutischen Dialog. Auf jeden Fall viel mehr, als wenn Experten zu einem späteren Zeitpunkt ihre Mitschriften diskutieren.

Mit welchen Themen oder Fragen beschäftigest Du Dich aktuell in Deiner Arbeit?
Wie lässt sich Gruppentherapie weiter ausbauen? Was aus den Encounter-Zeiten in den 1970er Jahren ist bewahrenswert? Welche neuen Erkenntnisse über Gruppen lassen sich hier einbauen?

Zwei Zitate begleiten mich durchweg:
Sich verändern ist ein Lernprozess, und lernen heißt, Erfahrungen machen, dass etwas anderes möglich ist. Und: Das Spiel überbrückt die Kluft zwischen Denken und Handeln.
Fritz Perls

Neuerfahrungen sind neuronal gesehen besonders dann nachhaltig, wenn sie in einem Zustand von Begeisterung gemacht werden.
Gerald Hüther